Uwe Schultz: Der König und sein Richter

Als Ludwig XVI den Thron bestieg, war die Staatsverschuldung Frankreichs bereits katastrophal. In dieser Situation hoffte das Volk auf den jungen Monarchen und nannte ihn Le Désiré. Doch der Ersehnte wirkte keine Wunder – und so brach 1789 die Revolution aus. Der schwache König vermochte weder die Monarchie noch sich selbst zu retten, denn jetzt vertrauten die radikalsten Kräfte des Volkes lieber einem jungen, ehrgeizigen Rechtsanwalt namens Maximilien de Robespierre. Der aber verfolgte eine mörderische Politik der Tugend, der Abertausende zum Opfer fielen – darunter der König und bald darauf auch er selbst. Uwe Schultz, vorzüglicher Kenner der französischen Geschichte, legt mit diesem spannenden Buch die erste Doppelbiographie des Königs und des Revolutionärs vor.

Uwe Schultz war Leiter der Hauptabteilung Kulturelles Wort beim Hessischen Rundfunk; er arbeitet heute freiberuflich als Publizist in Paris.

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Heike Wiese: Kiezdeutsch – Ein neuer Dialekt entsteht.

„Wunderbar, das Deutsche. Wie es immer neue Varianten entwickelt und neue Wörter wie lassma oder ischwör. Oder wie dort das Wörtchen so auf ganz neue Weise eingesetzt wird: Die ist so blond so.“ Axel Hacke

Kiezdeutsch ist keine „Kanak Sprak“, kein Anzeichen mangelnder Integration und auch keine Gefahr für das Deutsche, sondern ein neuer Dialekt mit grammatischen Eigenarten, die mit anderen deutschen Dialekten vergleichbar sind. Das zeigt die renommierte Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese anhand zahlreicher Beispiele. Ihre Analyse ist ebenso lehrreich wie unterhaltsam und bietet reichlich Diskussionsstoff.

„Heike Wiese ist eine außergewöhnlich gute Linguistin.“ Guy Deutscher, Autor von „Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht“

Heike Wiese ist Professorin für Deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Potsdam und Sprecherin des dortigen Zentrums „Sprache, Variation und Migration“.

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Ai Weiwei: Macht euch keine Illusionen über mich – Der verbotene Blog.

Ai Weiweis verbotener Blog erstmals auf Deutsch: einer der spannendsten Texte über das moderne China und das ergreifende Dokument wachsender Wut und wachsenden Widerstands. Nicht erst seit seiner Verhaftung wurde Ai Weiwei zur Ikone des Kampfes für Meinungsfreiheit, Menschenwürde und das Recht des Einzelnen auf individuelle Selbstentfaltung. Fast vier Jahre lang dokumentierte er im Internet, was er in seiner Heimat erlebte und was er sich dazu dachte ein Glücksfall allein schon dies, liest man doch endlich einmal nicht die Analyse eines westlichen Experten, sondern den Bericht eines Chinesen, der sein Land liebt, viele Entwicklungen aber mit immer größerer Skepsis beobachtet: SARS, Milchpulverskandal, Olympische Spiele, Korruption, Organhandel, der Umgang mit dem Gedenken an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens zuviel stößt ihm auf. Nach einem großen Erdbeben, bei dem 20.000 Menschen zum Teil deshalb starben, weil aus minderwertigem Material gebaute öffentliche Gebäude zusammenfielen wie Kartenhäuser, beginnt er öffentlich und mit der Kamera in der Hand nach den Verantwortlichen zu fragen. Und die Bevölkerung dazu aufzurufen, sich zu organisieren. Zweimal wird er bei seinen Recherchen zusammengeschlagen. Sein Blog gewinnt an Wut 2009 schreiten die Behörden ein, die Seite wird gesperrt, alle Einträge werden gelöscht. Eine in Vorbereitung befindliche chinesische Buchausgabe wird zurückgezogen. Ai Weiwei twittert weiter, mit je 120 chinesischen Zeichen pro Nachricht. 2011 verhaftet man ihn unter fadenscheinigen Gründen. Ein amerikanischer Verlag erarbeitete mit Ai Weiwei eine Buchausgabe, jetzt gibt es sie erstmals auf Deutsch. Der Kampf um Ai Weiweis Blog steht beispielhaft für den Kampf ums Internet in China. In seinen Texten sieht man einer Revolution beim Wachsen zu. Sie sind spannende persönliche Zeugnisse und haben das Zeug zum Klassiker der engagierten Literatur. Ai Weiwei nicht vergessen Der wegen Wirts
chaftsverbrechen angeklagte chinesische Künstler Ai Weiwei schrieb von 2006-2009 einen in China berühmt gewordenen Blog über sein Leben, sein Werk und die Entwicklungen in China. Weil Ai Weiwei in seinem Blog mit Kritik nicht hinterm Berg hielt, wurde dieser im Mai 2009 verboten und sein Inhalt wurde gelöscht. Ai Weiwei ließ sich nicht einschüchtern und äußerte sich weiter per Twitter. Am 3. Juni 2009 twitterte er den unten abgedruckten Text der dem 4. Juni, den Jahrestag des Massakers auf dem Tianamenplatz gewidmet einen Tag, den die chinesische Regierung am liebsten verschweigen will.

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Michael Stavaric: Brenntage

«Mit sicherer Stimme erzählt Stavaric vom Erwachsenwerden eines jungen Mannes zwischen Geborgenheit und Fremdsein. Der authentische Tonfall und die Zeitlosigkeit der Erzählweise sprechen für sich…»Literaturpreis Wartholz 2009Begründung der Jury«Das Ausbleiben der Zukunft ist nichts für schwache Nerven.» So viel steht für den namenlosen Ich-Erzähler fest, der nach dem Tod der Mutter bei seinem Onkel in einer von Bergen und Schluchten umgebenen Siedlung lebt.Und die Zukunft macht sich rar, denn wegen der Abgeschiedenheit der Siedlung kapseln sich deren Einwohner zusehends ab. So entsteht ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Sitten und Gebräuchen, wie etwa den «Brenntagen» bzw. diversen «Waldriten».Die Grenzen zwischen Surrealität und Realität verschwimmen – Menschen verschwinden, durch die Wälder ziehen Soldaten, Hunderudel und mitunter sogar Geister, die auf längst geführte Kriege verweisen, überall Echos, deren eigentlicher Sinn verborgen bleibt.Da ist es nur gut, dass es den Onkel gibt, eine schier unerschöpfliche Quelle eigensinniger und abgründiger Weisheit. Und als die Siedlung durch ein großes Feuer in Schutt und Asche gelegt wird, übernimmt dieser das Kommando und veranlasst einen Umzug der Bewohner in eine der nahe gelegenen Minen …In schillernd-poetischer Sprache erzählt Michael Stavaric in seinem neuen Roman auf waghalsige und zugleich berührende Weise vom Erwachsenwerden in einer sich beständig wandelnden Gegenwart.

Michael Stavaric, 1972 in Brno geboren, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien. Er veröffentlichte u.a. die Romane «stillborn» (2006), «Terminifera» (2007) und «Böse Spiele» (C.H.Beck, 2009), die Kinderbücher «Gaggalagu» (2006), «Biebu» (2008) und «Die kleine Sensenfrau» (2010) bzw. Essays/Erzählungen wie «Europa – Eine Litanei» (2005) oder «Déjà-vu mit Pocahontas» (2010). Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und Stipendien, zuletzt wurde er für Auszüge aus den «Brenntagen» mit dem Literaturpreis Wartholz und dem Hohenemser Literaturpreis ausgezeichnet.

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