Ralf-Peter Märtin: Pontius Pilatus

Den Richter Jesu, Pontius Pilatus, kennt jeder aus der Passionsgeschichte. Doch der in den Evangelien ausführlich dargestellte Prozeß kommt in den historischen Quellen nicht vor. Umgekehrt weiß das Neue Testament nichts über die mehr als zehnjährige Amtszeit des römischen Präfekten.

Deshalb erzählt diese ungewöhnliche, literarische Biographie das Leben des Pilatus aus doppelter Perspektive.

Im ersten Teil begegnen wir einen römischen Beamten und seinem Umfeld: der Millionenstadt Rom, dem Kaiserhof des Tiberius, der Provinz Judäa und ihren Bewohnern. Im zweiten Teil kommt der Richter Jesu selbst zu Wort, konzentriert auf jenen Tag, an dem sich die Passion Christi zutrug.

Ralf-Peter Märtin (1951) hat an der TU Berlin Alte Geschichte und Germanistik studiert. Promotion 1982. Für GEO, ZEIT und National Geographic schreibt er historische Reportagen über Geschichte und Archäologie, Entdeckungsreisen und Alpingeschichte. Seine Bücher über den historischen Dracula, den rumänischen Fürsten Tepes (7. Aufl. 2008) und seine Kulturgeschichte des Himalaja-Bergsteigens (Nanga Parbat. Wahrheit und Wahn des Alpinismus, 2002) gelten als Standardwerke. Er lebt in Frankfurt/M.

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Ai Weiwei: Macht euch keine Illusionen über mich – Der verbotene Blog.

Ai Weiweis verbotener Blog erstmals auf Deutsch: einer der spannendsten Texte über das moderne China und das ergreifende Dokument wachsender Wut und wachsenden Widerstands. Nicht erst seit seiner Verhaftung wurde Ai Weiwei zur Ikone des Kampfes für Meinungsfreiheit, Menschenwürde und das Recht des Einzelnen auf individuelle Selbstentfaltung. Fast vier Jahre lang dokumentierte er im Internet, was er in seiner Heimat erlebte und was er sich dazu dachte ein Glücksfall allein schon dies, liest man doch endlich einmal nicht die Analyse eines westlichen Experten, sondern den Bericht eines Chinesen, der sein Land liebt, viele Entwicklungen aber mit immer größerer Skepsis beobachtet: SARS, Milchpulverskandal, Olympische Spiele, Korruption, Organhandel, der Umgang mit dem Gedenken an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens zuviel stößt ihm auf. Nach einem großen Erdbeben, bei dem 20.000 Menschen zum Teil deshalb starben, weil aus minderwertigem Material gebaute öffentliche Gebäude zusammenfielen wie Kartenhäuser, beginnt er öffentlich und mit der Kamera in der Hand nach den Verantwortlichen zu fragen. Und die Bevölkerung dazu aufzurufen, sich zu organisieren. Zweimal wird er bei seinen Recherchen zusammengeschlagen. Sein Blog gewinnt an Wut 2009 schreiten die Behörden ein, die Seite wird gesperrt, alle Einträge werden gelöscht. Eine in Vorbereitung befindliche chinesische Buchausgabe wird zurückgezogen. Ai Weiwei twittert weiter, mit je 120 chinesischen Zeichen pro Nachricht. 2011 verhaftet man ihn unter fadenscheinigen Gründen. Ein amerikanischer Verlag erarbeitete mit Ai Weiwei eine Buchausgabe, jetzt gibt es sie erstmals auf Deutsch. Der Kampf um Ai Weiweis Blog steht beispielhaft für den Kampf ums Internet in China. In seinen Texten sieht man einer Revolution beim Wachsen zu. Sie sind spannende persönliche Zeugnisse und haben das Zeug zum Klassiker der engagierten Literatur. Ai Weiwei nicht vergessen Der wegen Wirts
chaftsverbrechen angeklagte chinesische Künstler Ai Weiwei schrieb von 2006-2009 einen in China berühmt gewordenen Blog über sein Leben, sein Werk und die Entwicklungen in China. Weil Ai Weiwei in seinem Blog mit Kritik nicht hinterm Berg hielt, wurde dieser im Mai 2009 verboten und sein Inhalt wurde gelöscht. Ai Weiwei ließ sich nicht einschüchtern und äußerte sich weiter per Twitter. Am 3. Juni 2009 twitterte er den unten abgedruckten Text der dem 4. Juni, den Jahrestag des Massakers auf dem Tianamenplatz gewidmet einen Tag, den die chinesische Regierung am liebsten verschweigen will.

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